Strohhalm-Verbot

Immer mehr Müll gelangt in die Gewässer der Welt. Schon um das Jahr 2050 wird erwartet, dass weltweit mehr Plastikmüll als Fische im Meer schwimmen. Nun möchte die EU-Kommission am kommenden Montag (28.05.18) einen Plan zur Reduzierung unseres Plastikverbrauchs vorstellen. Kernpunkte sollen Plastik-Strohhalme und Einweggeschirr sein.

Was soll verboten werden?flags-1615129_1920
Schon zu Beginn des Jahres 2018 sickerten erste Informationen zum Verbot von sogenannten „Wegwerfgegenständen“. Ganz oben soll neben Plastikgeschirr wie Becher, Besteck und Teller aus Plastik, auch Ohrstäbchen, Luftballonhalter und Kaffee-Rührstäbchen aus Plastik  stehen.

Das Verbot in Deutschland
Die Bundesregierung signalisierte Zustimmung zu dem Vorhaben der EU-Kommission. „Da, wo man Plastik heute schon gut ersetzen kann, also bei den Einwegartikeln, da sollte man das auf europäischer Ebene regeln und schrittweise aus dem Verkehr nehmen“ – Svenja Schulze (Bundesumweltministerin). Zudem solle in Deutschland das Recycling stärker gefördert werden.

Pfand auf Plastikflaschen
In dem Vorschlag der EU-Kommission, findet sich auch die Forderung auf ein Pfandsystem im jedem EU-Staat, um Plastikflaschen recyclen zu können. In Deutschland ist ein solches System bereits vorhanden, nun sollen weitere Staaten nachziehen und mindestens 90% aller Plastikflaschen mit Pfand versehen.

Verpackungen aus Plastik
Konkreter soll das Kommissionspapier zum Thema „Plastikverpackungen“ werden. So sagte die Parlamentarierin Eickhout „Halten wir uns nicht mit Ballonstangen auf“.

Der Grundandrei-ciobanu-632933-unsplash (1)
Immer mehr Plastik wird auf der Welt verwendet, da es günstig und flexibel ist und gut recycelt werden kann. Doch längst nicht jeder Plastikmüll gelangt zur Recyclinganlage, so gelangen über verschiedenste Wege täglich 700 Kilogramm Plastikmüll in die Gewässer der Welt.

Bild (Pixabay, Unsplash)

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