Fall Skripal – Nervengift aus Russland

Am 4. März 2018 wurden Sergej Skripal, ein ehemaliger Doppelagent aus Russland, zusammen mit seiner Tochter vergiftet. Dies geschah in Salisbury in Großbritannien. Die Ermittlungen ergaben eine Vergiftung durch eine neurotoxische Substanz. Nach britischen Behauptungen zu folge ist Russland für den Anschlag verantwortlich. Russland bestreit die Anschuldigungen ab.biohazard-98660_1280

Sergej und seine Tochter Julia Skripal überlebten. Nach der Untersuchung ihres Blutes stand das Mittel fest. Danach solle es sich um ein Nervengift handeln, eine organischen Phosphorverbindung der 4. Generation. Dieses Gift nennt sich „Novitschock“ („neues Kind“) und ist sowjetischen Ursprungs.

Folgen des Anschlags

Solidarität zeigen, so wurde es von den Mitgliedstaaten der EU und weiteren Ländern „verlangt“. Viele russische Diplomaten wurden aus EU-Mitgliedstaaten ausgewiesen, darunter auch Deutschland. Aber auch der USA wurde ein russisches Konsulat in Seattle geschlossen und  sogar weitere 60 Geheimdienstmitarbeiter wurden ausgewiesen. Auch Polen und Litauen schlossen sich an.

Ein weiterer Grund für die Ausweisung aus Deutschland seien auch die Hacker-Angriffe auf das geschützte IT-System der Bundesregierung. Diese sollen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Russland gekommen seien.

OPCW bestätigt Herkunft aus Russlandchemical-laboratory-1063849_1280

Eine entscheidende Botschaft wurde heute von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen – OPCW – verkündet. Sie wurden nach dem Anschlag als unabhängige Organisation zur Untersuchung der Blutprobe gebeten. Heute (12.04.2018) konnte die Organisation in einem Kurzbericht vorlegen, dass das Nervengift aus Russland stammt. Die britische Regierung macht Moskau verantwortlich für den Anschlag. Russland weist jede Verantwortung zurück.

 

Bild (Pixabay, Pixabay)

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