Energiewende funktioniert das?

Sonne, Wind und Biogas stellen die meist erbringenden erneuerbaren Energien. Zusammen bringen sie ~80 Prozent des Gesamtbetrags an erneuerbaren Energien. Insgesamt erbrachten alle erneuerbaren Energiequellen einen Anteil von fast 47 Prozent, also fast der Hälfte des produzierten Stroms in Deutschland. Damit stehen wir auf Platz 4 weltweit.

Deutschland ist schon weit, aber wie weit wird es noch gehen?

Erneuerbare Energien haben eine schwankende Erfolgsstory. Noch im Jahr 2002 kamen aus den Steckdosen gerade einmal 8,8% erneuerbare Energien, im Jahr 2017 waren es bereits 30 Prozent mehr (38,8%).energy-3191780_1280

In den letzten Jahren gab es also Schwankungen. So erbrachten die erneuerbaren Energien im Jahr 2015, 31,5 % und im Folgejahr 2016 31,7%, so schnellte der Wert schon im Jahr 2017 auf 38%.

Das Bundeswirtschaftsministerium nannte den Grund. Im Jahr 2016 wehte weniger Wind und die Sonne war nicht so oft zu sehen. Im Jahr 2017 wehte mehr Wind und die Sonne war häufiger zu sehen. Also bestimmt das Wetter einiges mit, wie viel „sauberen“ Strom wir produzieren können, quasi Strom nach Wetterbericht.

Zu diesen Schwankungen kommen dann auch noch kurzzeitige Schwankungen, wie schlechtes Wetter oder Tageszeiten.

Mehr Anlagen gerade Fotovoltaik (Solar) auf den Dächern der Menschen in Deutschland könnten helfen weiter voran zu kommen und Klimaziele zu erreichen und die Erderwärmung einzudämmen, auch wenn dies nur geringfügige Auswirkungen auf die Erderwärmung hätte. Für die Nutzung des Stroms werden bis dahin bessere Speichermethoden benötigt um Strom für die Lücken der erneuerbaren Energien zu haben und diese zu überbrücken und Überschüsse an Strom besser nutzen zu können.

Weitere Entwicklungen und Forschungen sind also nötig, jedoch sind wir auf einem guten Weg, welchen wir nicht aus den Augen verlieren sollten.

Quelle (Spektrum.de, statista.com, strom-magazin.de) Bild (Pixabay, Pixabay)

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